Wie können Digitalisierung, Automatisierung und KI Ingenieurbüros bei der Starkregenvorsorge konkret unterstützen?
Genau darum ging es für uns auf der 8. Starkregenwerkstatt in Wachtberg. Neben den Fachvorträgen standen für uns vor allem die Gespräche mit Ingenieurbüros, Kommunen und Fachleuten aus der Wasserwirtschaft im Mittelpunkt.
Wir haben eigene Anwendungen gezeigt, über konkrete Projekte gesprochen und viele Herausforderungen wiedergefunden, mit denen wir uns bei Landinno bereits beschäftigen.
Wie startet man als Ingenieurbüro mit Digitalisierung und KI?
Diese Frage beschäftigte viele Besucher an unserem Stand. Dabei ging es weniger um einzelne KI-Produkte als um den sinnvollen Einstieg: Wo können Digitalisierung und KI im eigenen Arbeitsalltag tatsächlich unterstützen?
Wir konnten dazu Anwendungen zeigen, die bereits gemeinsam mit anderen Ingenieurbüros entstanden sind. Das machte die Gespräche schnell sehr konkret – von bestehenden Prozessen bis zu neuen Ideen für die tägliche Projektarbeit.
„Wir mussten nicht erst erklären, wie Ingenieurbüros arbeiten – wir konnten direkt über Projekte, Prozesse und konkrete Herausforderungen sprechen.“
Genau das ist für uns entscheidend: Wir entwickeln Lösungen aus der Ingenieurpraxis heraus und gemeinsam mit den Menschen, die später damit arbeiten.

Fachsoftware und KI: Entscheidend ist das Zusammenspiel
Auf der Starkregenwerkstatt waren auch spezialisierte Lösungen für Hydraulik und Starkregenvorsorge vertreten. Unsere Anwendungen setzen an einer anderen Stelle an: Sie unterstützen die Prozesse rund um Planung, Bewertung und Dokumentation und können dabei auf Ergebnissen bestehender Fachsoftware aufbauen.
Ein konkretes Beispiel ist die Risikobewertung von Gebäuden bei Starkregenereignissen. Hier haben wir einen automatisierten Workflow entwickelt, der Gebäudedaten abruft und klassifiziert und daraus unter anderem Karten und erste Berichtsentwürfe erzeugt.
„Spannend wird es dort, wo Ergebnisse aus der Fachsoftware in weitere Planungs-, Bewertungs- und Dokumentationsprozesse einfließen.“
Dabei muss nicht jeder Arbeitsschritt mit KI gelöst werden. Mal ist Automatisierung die bessere Lösung, mal Fachsoftware und mal KI. Entscheidend ist die fachliche Aufgabe.
Fachveranstaltung mit intensiven Gesprächen
Mit rund 50 Teilnehmenden bot die Starkregenwerkstatt viel Raum für einen intensiven fachlichen Austausch. Statt vieler kurzer Kontakte entstanden konkrete Gespräche mit Menschen, die sich täglich mit Wasserwirtschaft, Infrastruktur und Starkregenvorsorge beschäftigen.

Unser Fazit: Die fachliche Aufgabe kommt zuerst
Die Gespräche in Wachtberg haben sehr gut gezeigt, wofür wir bei Landinno stehen: Ingenieurwissen mit den richtigen digitalen Werkzeugen verbinden.
Nicht möglichst viel KI einsetzen, sondern Digitalisierung, Automatisierung und KI dort nutzen, wo sie Ingenieurinnen und Ingenieure bei ihrer Arbeit tatsächlich unterstützen.
Vielen Dank an die Veranstalter und an alle, mit denen wir in Wachtberg ins Gespräch gekommen sind. Wir kommen gerne wieder.
Fotos: © Dominik Ketz Photography