Künstliche Intelligenz ist im Ingenieurwesen längst keine Zukunftsmusik mehr, aber wie setzt man sie wirklich gewinnbringend ein? Genau dieser Frage widmete sich Sina Tabatabaei in seinem Vortrag bei der inframeta Akademie, die Wissensvermittlung rund um die digitale Transformation im Tiefbau in den Mittelpunkt stellt.
Im Zentrum stand eine klare Botschaft: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug. Entscheidend ist nicht die Technologie an sich, sondern die Frage, an welchen Stellen sie Ingenieurinnen und Ingenieure tatsächlich entlastet, etwa beim Auswerten großer Datenmengen, bei wiederkehrenden Routineaufgaben oder beim schnellen Erschließen von Fachwissen. Die menschliche Expertise bleibt dabei der Maßstab; die KI liefert Vorschläge, die Verantwortung trägt weiterhin der Fachmensch.
Anhand konkreter Beispiele aus dem Ingenieurkontext zeigte Sina, wie sich Modelle gezielt mit Normen, Plänen und Projektwissen verknüpfen lassen und wo die Grenzen liegen. Der rege Austausch im Anschluss machte deutlich, wie groß das Interesse an praxisnahen, verlässlichen KI-Anwendungen in der Branche ist.
Wir bedanken uns bei der inframeta Akademie für die Gelegenheit und bei allen Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen. Die Verbindung von Mensch und Technik – ganz im Sinne der Akademie – bleibt der Schlüssel zu einer erfolgreichen Digitalisierung.